Menü
Logo Logo
  • DE
  • EN
  • Dossier 2
  • Main Topic 2
  • Bettina Sackenreuther 2
  • 4/2020 2
Aktive Filter: Kategorie: Dossier Autor: Bettina Sackenreuther Ausgabe: 4/2020 Alle Filter entfernen
Es wurden 2 Ergebnisse in 0 Millisekunden gefunden. Zeige Ergebnisse 1 bis 2 von 2.
  • 1
Ergebnisse pro Seite:

Das Gehirn als Codemaschine

English Version Es sind viele Menschen daran beteiligt, Technologien zu entwickeln, die das menschliche Gehirn mit Maschinen verbinden. Die Neurowissenschaft, Künstliche Intelligenz (AI) und Robotik vereinen Informatiker, Ingenieurinnen, Gesundheitsfachpersonen und andere, um Gehirnaktivitäten zu messen und zu stimulieren. Ricardo Chavarriaga möchte diese Menschen zusammenbringen, um Innovationen zu fördern, die den Menschen zugutekommen. Seit Januar 2020 forscht er am Institut für angewandte Informationstechnologie (InIT) der ZHAW School of Engineering. Bevor er an die ZHAW kam, war er Senior Researcher am Center for Neuroprosthetics an der EPF L. «Ich habe zu neuronalen Technologien und Gehirn-Computer-Schnittstellen geforscht. Seit ein paar Jahren interessiere ich mich auch dafür, wie wir diese und andere Innovationen fördern und den Kontakt zu Entscheidungsträgern aus Politik und Industrie herstellen können.» «Bei der Forschung an Gehirn-Computer-Schnittstellen sollen das menschliche Gehirn und eine Maschine so miteinander interagieren, wie wir eine Computer-Maus oder einen Joystick benutzen», erklärt Chavarriaga. Das Gehirn wird mit einem technischen Gerät, zum Beispiel mit einer Prothese, verbunden, welches die User mit Informationen aus dem Nervensystem steuern können. Für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet die Technologie viele Möglichkeiten. «Wenn eine Person sich in eine bestimmte Richtung bewegen will, nutzt eine Prothese die Informationen aus dem Hirn, entschlüsselt sie und führt dann die Bewegung aus.» Neben seiner Arbeit an der ZHAW möchte Chavarriaga sein Forschungsnetzwerk weiter ausbauen. «Die Zusammenarbeit mit Personen in klinischen, technologischen und sozialen Bereichen ist der Schlüssel, um etwas zu erschaffen, das eine Wirkung erzeugt.» Als Leiter des Schweizer Office von CLAIRE kann er seinen Interessen nachgehen. Die 2018 gegründete Organisation fördert Europas Forschung und Innovationen in der Künstlichen Intelligenz. CLAIRE hat seinen Hauptsitz in Den Haag und betreibt Offices in vielen Ländern Europas. 2019 ergriff die ZHAW die Initiative, um auch in der Schweiz ein CLAIRE Office zu eröffnen. «Damals suchte ich nach einer Möglichkeit, um mich auf die Förderung von effizienten und vertrauenswürdigen Technologien, zum Beispiel im Bereich Künstliche Intelligenz, zu konzentrieren.» Die ZHAW entsprach daher seinem Ziel, sich an diesem Prozess mit schweizerischen und europäischen Partnern zu beteiligen und ihn zu leiten. Chavarriaga sieht das Profil der ZHAW als Chance, um die richtigen Menschen zu erreichen. «Ich wollte an einer Institution tätig sein, die sich auf angewandte Forschung konzentriert und Erfahrung mit industriellen Partnerschaften hat. Das sind Schlüsselfaktoren im Technologietransfer.» Er unterrichtet und forscht an der ZHAW. «Es ist mir wichtig, einen Fuss in der Forschung zu haben, um zu wissen, was dort passiert.» Dadurch könne er sowohl die technischen Hürden bei der Erforschung sowie die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung neuer Technologien besser verstehen. Da Chavarriaga in Lausanne lebt, war der Sprung über den «Röstigraben» eine Möglichkeit, um neue Gruppen zu erreichen. «Ich finde es interessant, auf neue Institutionen zuzugehen und verschiedene Umgebungen kennenzulernen. Ich glaube, dass wir in der Schweiz noch mehr Austausch brauchen über verschiedene Bereiche und Sprachregionen hinweg.» Bettina Sackenreuther

The brain as a code machine

To develop a technology that connects the human brain with a machine requires the work of many people. Computer scientists, engineers, neuroscientists, health professionals and others combine neuroscience, artificial intelligence and robotics to measure and stimulate the brain. Ricardo Chavarriaga wants to bring these people together to promote innovations that benefit people. Since January 2020, he has been a researcher at the Institute of Applied Information Technology (InIT) at the ZHAW School of Engineering. Before coming to the ZHAW , he was a senior researcher at the Center for Neuroprosthetics at EPFL . “I was doing research on neural technologies and brain-machine interfaces. In recent years I’ve also become interested in how to encourage these and other innovations and establish the contact to stakeholders in industry and politics.” “In brain-machine interaction, the human brains and machines should interact in the same way that we use a computer mouse or a joystick,” Chavarriaga explains. By connecting the brain with a technical device, for example with a prosthesis, the user can control the device with the information from the nervous system. For people with disabilities, this technology offers many opportunities. “Prosthetic devices will take the brain’s information about the intention to move in a certain direction, decode that intention, and then perform the actions.” Besides his work in Computational Neuroscience at ZHAW, Chavarriaga wants to expand his research network. “The collaboration with different people, from clinical, technological and social backgrounds, is key to making things that have an impact.” He finds fulfilment of this interest as Head of the Swiss office of CLAIRE, the Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence Research in Europe. Launched in 2018, the organisation has the goal to promote Europe’s strength in AI research and innovation. Headquartered in The Hague, CLAIRE has offices in many European countries. In 2019, ZHAW took the lead in establishing an office in Switzerland. “At the time I was looking for an environment where I could focus on the promotion of efficient and responsible technology transfer in emerging technologies, for example in AI.” ZHAW therefore was a good match to Chavarriaga’s intention to participate and lead this process with Swiss and European partners. With ZHAW’s strong profile, Chavarriaga saw the prospect of reaching the right people. “I wanted to be in an institution that was focused on applied research and more experienced in industrial partnerships, which is a key factor in this technology transfer.” He teaches courses at ZHAW and is an active researcher. “I am fully convinced that it is important to keep one foot on research to know what is going on.” That way, he can understand the struggles when developing a technology as well as the fears and concerns of people about the development of new technologies. Coming from Lausanne, the leap across the “Röstigraben” was a bonus opportunity to reach more stakeholders. “The possibility of reaching out to a new set of institutions and knowing the different environments is very interesting. I believe that we need more exchanges across different sectors and across linguistic regions in Switzerland.” Explore too “Science and politics: Bringing the right people together”: Interview with Ricardo Chavarriaga Bettina Sackenreuther

  • 1
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Netiquette
  • Cookies
© ZHAW
  • Home

  • Rubriken

    • Editorial

      Vorwort der Chefredaktion

    • Alumni

      Was ZHAW-Absolventinnen und -Absolventen heute machen

    • Menschen

      Wir schauen Forschenden und Dozierenden über die Schulter

    • Dossier

      Das Schwerpunktthema jeder Ausgabe

    • Forschung

      Neues aus der ZHAW-Forschung

    • Studium

      Einblick in Studienangebote

    • Interview

      Fachleute diskutieren

    • Spotlight

      Umfragen zu den Schwerpunktthemen

    • Meinung

      Standpunkte von ZHAW-Angehörigen

    • Panorama

      Vermischtes aus dem Campusleben

    • Perspektivenwechsel

      Blick nach aussen und von aussen auf die ZHAW

    • Abschlussarbeiten

      Bachelor- und Masterarbeiten im Kurzporträt

  • Suche

  • Archiv

  • Vorherige Ausgabe

  • Über das ZHAW-Impact und die ZHAW

Schliessen