Immer auf der Suche

22. Juni 2021
2/2021

Was motiviert kluge Köpfe, nie aufzuhören, nach neuem Wissen zu suchen? Wie sehen die Bedingungen aus, unter denen sie arbeiten? Wer gewinnt den Wettstreit – menschliche oder künstliche Intelligenz? Entdecken Sie, was Forschen ausmacht in der neuen Ausgabe des ZHAW-Impact.

Ideen entstehen, nehmen überraschende Wendungen, heben ab in luftige Höhen oder landen im Papier­korb der gescheiterten Projekte.
Im Gegensatz zum zufälligen Entdecken ist Forschen gründliche, systematische Suche nach neuer Erkenntnis – durch Beobachten, Messen, Erfragen oder Berechnen. Harte Arbeit also. Symbolisieren soll das auch unser Titelbild: Ideen entstehen, nehmen überraschende Wendungen, heben ab in luftige Höhen oder landen im Papier­korb der gescheiterten Projekte. Die Suche beginnt von vorne. Was treibt Forscherinnen und Forscher an, nie aufzugeben? Was motiviert sie, die Lösungen zu entwickeln, die wir als Gesellschaft brauchen? Unter welchen Bedingungen arbeiten sie heute? Und wie werden diese in Zukunft aussehen? Forschen ändert sich grundlegend. Deshalb berichten wir diesmal nicht über einzelne spannende Projekte, sondern machen Forschung zum Thema des ganzen Dossiers. Mehr als sonst hatten wir angesichts der Vielfalt die Qual der Wahl bei der Magazinkomposition. Nur eine kleine Auslese davon, was Forschung ausmacht und was die ZHAW zu bieten hat, können wir zeigen. Auch Martina Hirayama, frühere Direktorin der ZHAW School of Engi­neering und heutige Direktorin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), war einst als Forscherin aktiv an der ZHAW und der ETH. Heute sorgt sie im SBFI dafür, dass kluge Köpfe gute Rahmenbedingungen erhalten, um ihre Ideen verwirklichen zu können. Im Interview spricht sie über die Forschung der Zukunft und die Rolle der Hochschulen. Beim Forschen hat sie erlebt, dass Scheitern auch Siegen bedeuten kann: Bei einem missglückten Klebstoffexperiment entdeckte sie ein neues Verfahren zur Ober­flächen­beschichtung. Manchmal liegen Forschen und Entdecken eben nahe beieinander. Und trotz aller Systematik braucht es auch etwas Glück.
Viel Spass beim Entdecken, was Forschung ausmacht!