Lebenslänglich im Lernmodus

22. September 2020
3/2020

Für die einen ist Lernen ein reines Vergnügen. Andere empfinden es als mühsame Pflicht. Beide haben eines gemeinsam: Wer aufhört, zu lernen, wird abgehängt. So rasant ist der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. «Lebenslänglich» tauften wir deshalb das aktuelle Dossier.

Lebenslänglich im Lernmodus müssen auch Hochschulen sein: Patricia Faller, Chefredaktorin
Der Begriff spiegelt die Ambivalenz bezüglich des lebenslangen Lernens wider. «Lebenslänglich» gilt auch für Hochschulen. Deshalb hat die ZHAW eine Lifelong-Learning-Strategie verabschiedet. Selbst jene, welche gerne lernen, brauchen von Zeit zu Zeit einen Schubs, um sich aufzuraffen und aus den schier unbegrenzten Möglichkeiten das richtige Bildungsangebot auszuwählen oder am Wochenende – nach einer stressigen Arbeitswoche – noch den Weiterbildungskurs zu besuchen. Nicht jedem glückt die Balance zwischen Lernen und Leben so spielerisch wie dem imaginären Menschen auf unserem Titelbild. Gelingt dies, dann wird die Mischung aus Lesen, Erfahren, Entdecken und Experimentieren zu einem inspirierenden Gesamtkunstwerk. Immer und überall können wir etwas gescheiter werden. In der Bildstrecke hat der Fotograf Conradin Frei das Motto «Fürs Leben im Leben lernen» mit einem feinen Augenzwinkern interpretiert. Der Mensch unterwegs im Lernmodus als Dauerzustand. Stillstand vermeiden wollen auch wir – auch nach 50 Ausgaben «Impact». Urteilen Sie selbst, wie gut uns dies in den vergangenen 12 Jahren gelungen ist anhand der Titelseiten verschiedener Jahrgänge. Auch künftig teilen wir das neue Wissen gerne mit Ihnen, das wir «on the job» von Forschenden, Dozierenden und Studierenden erfahren. Hoffentlich ist es für Sie so bereichernd wie für uns. Testen Sie ebenso unser «Spiel des Lernens». Es soll Sie neugierig machen auf die bunten Facetten des Lifelong Learning.
Viel Spass beim Lesen, Lernen und Spielen!