Silver Society

Silver, Golden oder Best Agers

22.03.2022
1/2022

Wie alt werden wir noch? Wie aktiv sind die 65+ und an was haben sie Spass? Wie nutzen sie das Internet? Einige Spotlights auf die vielfältige alternde Gesellschaft.

Für Menschen ab 60 hat das Marketing viele Umschreibungen erfunden. Silver Agers, Golden Agers oder Best Agers – nach dem Motto «schöner altern» in der alternden Gesellschaft. Bis im Jahr 2050 werden voraussichtlich mehr als ein Viertel der Menschen in der Schweiz über 65 Jahre alt sein, nämlich 2,67 Millionen. So lautet die Prognose des Bundesamts für Statistik. Heute sind es mit 1,64 Millionen Menschen in diesen Alterskategorien knapp 19 Prozent der Bevölkerung. Steht die Alterspyramide bald kopf?

Lebenserwartung steigt

In vielen der reichsten Länder der Welt ist der Trend ähnlich. Neugeborene haben dort eine Lebenserwartung von über 80 Jahren. In der Schweiz hat sich die Zahl der 100-Jährigen und noch Älteren von 1950 bis 2010 alle zehn Jahre nahezu verdoppelt. 2020 gehörten 1726 Personen in der  Schweiz dieser Altersgruppe an, 80% davon sind Frauen. 

Wandern ist die beliebteste Sportart bei sportlich aktiven älteren Menschen

Alt ist nicht gleich alt. Ganz davon abgesehen, dass sich viele nicht so alt fühlen, wie sie sind. Nicht nur die Lebenserwartung nimmt zu, sondern auch die Zahl der gesunden Lebensjahre. Körperliche Fitness gilt als wichtiger Einflussfaktor für ein langes, gesundes Altern.

Drei Generationen, eine Frage: Nach welchen Kriterien wählen Sie aus, was sie kochen?

Zum Rezept für ein langes Leben gehört für viele auch eine gesunde Ernährung. Auf welcher Grundlage entscheiden wir rund 73’000-mal pro Jahr, was auf unseren Teller kommt? ZHAW-Forscherinnen gingen dieser Frage in einer länderübergreifenden Drei-Generationen-Studie nach. 247 Menschen im Alter zwischen 16 und 91 Jahren beantworteten die gleichen Fragen rund ums Thema Ernährung. Bei den Kochkriterien waren sich alle Generationen in einer Sache einig: Das Wichtigste ist, dass es schmeckt. Bei anderen Kriterien gab es durchaus Unterschiede.

Die Technikakzeptanz bei älteren Menschen nimmt zu

Weil immer mehr Menschen pensioniert werden, die im Berufsleben schon länger Erfahrungen mit neuen Technologien gemacht haben, nimmt die Technikaffinität zu. Digitale Kommunikationsformen ermöglichen auch wenig mobilen alten Menschen regelmässige Kontakte mit entfernt lebenden Familienangehörigen oder Freunden. Am meisten nutzen Menschen ab 65 Jahren das Internet für die Suche nach allgemeinen Informationen oder um E-Mails zu verschicken.

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