Silver Society

Was fällt Ihnen zum Thema Alter ein?

22.03.2022
1/2022

Was bedeutet für Sie Alter? Das wollte ZHAW-Impact von Mitarbeitenden – manche kurz vor der Pensionierung –, von Absolventinnen und Absolventen sowie von Studierenden wissen. Ab wann ist man eigentlich alt und woran merkt man das? Oder wann haben Sie sich das erste Mal alt gefühlt?

Maureen Ehrensberger-Dow, Professorin für Übersetzungswissenschaft, IUED Institut für Übersetzen und Dolmetschen | Für mich persönlich bedeutet Alter mehr Gelassenheit, meine Schwächen mit Humor zu akzeptieren und weniger Druck, mich zu beweisen. Als bald Pensionierte freue ich mich, dass meine Nachfolgerin bereits ernannt ist und die Übergabe gut vorbereitet erfolgen kann. Ich freue mich auch auf eine neue Lebensphase, die (vielleicht) weniger fremdbestimmt sein und weniger MS-Teamssitzungen enthalten wird. Ich mache mir keine Illusionen, dass das Alter angenehmer oder schmerzfreier sein wird, aber gleichzeitig traue ich mir zu, mit den künftigen Herausforderungen zurechtzukommen und daraus immer etwas zu lernen.

 

Frank Richter, Lead Multimedia digitale Transformation | Ich finde es witzig, wie sich die Wahrnehmung von Alter verschiebt. Als Kind war für mich ein 40-Jähriger kurz vor tot. Mittlerweile bin ich selbst Ende 30 und habe die Grenze darum auf Mitte 70 angehoben. Zum ersten Mal alt gefühlt habe ich mich ab 30. Zuvor war ich nie krank oder hatte irgendwelche Verletzungen. Mit 30 musste ich notfallmässig den Blinddarm entfernen lassen, mit 31 erlitt ich einen Bänderriss und mit 32 brach ich mir beim Sport das Handgelenk. Da meinte selbst meine Mutter: «Ich glaube, du solltest etwas mehr auf dich achten. Und schraub deine Franchise runter.» 

Andrea Gerber-Wilk, Vorstandsmitglied ALUMNI ZHAW | Alle wollen alt werden und niemand will es sein. Unser Zeitgeist verlangt ein Altern, welches «bitte schön» nicht mehr gesehen werden sollte. Das hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack. Alter ist für mich relativ. Ich fühle mich dann alt, wenn ich mögliche Lebensziele nicht mehr erreichen kann, wenn die Altersguillotine die Möglichkeit, Träume wahr werden zu lassen, nicht mehr zulässt. Das muss nicht unbedingt nur körperlicher Natur sein, das kann auch geistige, emotionale und seelische Komponenten haben. Dann schwingt mit dem Alterungsprozess Melancholie und sogar Traurigkeit mit, und das ist nicht schön.

Maria Schubert, Co-Leiterin Forschung und Entwicklung, Institut für Pflege  | Alter ist nicht allein abhängig von der Anzahl Jahre, die man schon gelebt hat, sondern davon, wie agil, flexibel, weltoffen und geistig fit ich bin und wie interessiert ich am Leben teilnehme. Ob ich mich alt fühle oder als alt angesehen werde, ist nicht dasselbe. Ich kann mich mit 90 Jahren noch jung fühlen und mit 30 Jahren schon alt. Im beruflichen Kontext schliessen sich, je älter man wird, immer mehr Türen. Eine Ausnahme stellen die Politik und das politischen Umfeld dar, in welchem ältere Personen auch noch Karrieremöglichkeiten haben. Ich habe mich zum ersten Mal mit Anfang 40 alt gefühlt, als man mir im beruflichen und wissenschaftlichen Umfeld gesagt hat, ich sei zu alt für diese Möglichkeit.

 Martin Jaekel, Leiter Stabsstelle Ressort Forschung und Entwicklung | Es wird oft über das Thema demografischer Wandel bzw. alternde Bevölkerung gesprochen und viel dazu geforscht. Dabei sollte aus meiner Sicht die «intergenerational solidarity» stärker gewichtet werden; denn alte und junge Menschen sind in der Bewältigung dieses Wandels aufeinander angewiesen. Darum sollten jüngere Menschen stärker in die Diskussion des demografischen Wandels sowie in Lösungsfindungen für die damit einhergehenden Herausforderungen einbezogen werden. Dies würde auch helfen, Spannungsfelder, welche sich mit diesem gut vorhersagbaren fortschreitenden Wandel verstärken werden,  zwischen Alt und Jung abzubauen.

Susanna Landwehr-Sigg, Leitung Fachhochschulkoordinationsstelle | Ich sehe Alter als einen neuen Lebensabschnitt nach der Pensionierung. Ich denke, in unserer Gesellschaft wird man als «Rentner» oder «Rentnerin» weiterhin als alt eingestuft, obschon immer mehr Menschen frühzeitig in Pension gehen und immer länger leben. Der Übertritt ins (Renten-)Alter bedeutet für mich primär eine Befreiung von den Zwängen, die das Berufsleben mit sich bringt. Nahm ich in jungen Jahren zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn gerne intellektuelle und auch terminliche Herausforderungen an, bin ich am Ende dieser Laufbahn froh, dass in meinem Leben nun viele Entwicklungen des Berufslebens wegfallen, die ich in letzter Zeit eher kritisch betrachtete. Es ist äusserst befreiend, den Trend zum Quantifizieren und Messen aller Tätigkeiten, die Einführung laufend neuer Management-Methoden zur Effizienzsteigerung und die vermehrte Kontrolle von Aktivitäten hinter sich zu lassen. 

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Iris Arni, Leiterin Hochschulsekretariat | Der oft gehörte Spruch – alt werden wollen alle, alt sein will niemand – hat sicher einiges für sich. Aber ab wann fängt das Alter an? Das scheint mir eine sehr individuelle Wahrnehmung zu sein und im Gegensatz zum Ende eine ziemlich schwierige Definition. Dem Altern stehe ich eher zwiespältig gegenüber und setze mich nicht so gerne damit auseinander, und doch sollte ich mir in meinem «Alter» wohl langsam ein paar Gedanken dazu machen.

Claudia Sidler-Brand, Co-Leiterin Institut Sozialmanagement | Mit dem Thema Alter verbinde ich, dass es nicht «das Alter» gibt.  Menschen altern sehr unterschiedlich und Alter ist stark durch eine persönliche Komponente – unter anderem auch die Berufsbiografie – geprägt. Mit zunehmendem Alter vergrössern sich die Unterschiede zwischen den Menschen. Ähnlich geblieben ist aber, dass sich die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten erhöht hat und das Bild des defizitären Alters mit dem Bild des produktiven Alters verknüpft worden ist, was unter anderem auch die Diskussionen rund um die Erhöhung des Pensionsalters zeigen.

Dorit van Meel, Dozentin Forschungsgruppe Grün und Gesundheit | Ich verknüpfe mit «dem Alter» hauptsächlich Aspekte, die ich mir durch mein soziales Umfeld zu eigen gemacht habe, da ich mich selber noch nicht als alt sehe. Dabei gliedert sich der Begriff des «Alters» für mich in zwei Bereiche – einen physischen und einen sozio-psycho-emotionalen. Hinsichtlich meines Körpers macht mir «das Alter» schon Sorgen und Ängste – vor Verfall, Schmerzen, verminderter Leistungsfähigkeit, Krankheit, etc. Meine sozio-psycho-emotionale Persönlichkeit betrifft dies weniger – auch wenn diese natürlich mit dem physischen Wohlbefinden eng verknüpft ist. Mit zunehmendem Alter bekommt man ja auch mehr Erfahrung – Lebensweisheit sozusagen –, und das ist ja etwas Positives.

Maja Müller, Services Studiengänge & Infrastruktur, Departement Gesundheit| Älter werden hat viele Facetten. Angefangen mit der Beobachtung, dass ich in der Stadt denke, dass es erstaunlich viele ältere und alte Menschen gibt, und dann merke, dass ich ja selber in diese Alterskategorie gehöre. Ansonsten fällt mir auf, dass ich seit einiger Zeit vermehrt über meine Werte und diejenigen der heutigen Gesellschaft reflektiere. Wie passe ich in die heutige Gesellschaft, wo fühle ich mich zugehörig, wo nicht? Eher entspannend fühlt sich diesbezüglich an, vermehrt entscheiden zu können, was man mitmachen will, allenfalls muss und was nicht. Das heisst, die Freiheit bezüglich Prioritätensetzung nimmt in mancher Hinsicht zu wie auch das Bewusstsein allen Lebensaspekten gegenüber: Bedeutung von Freundschaft und Gesundheit, physische Grenzen erkennen und akzeptieren und gleichzeitig neugierig und offen weitergehen. So unbeschwert, wie es einem möglich ist, doch mit kritischem Geist und voller Dankbarkeit für die Fülle an Erfahrungen und Erlebnissen, die einem das Leben geschenkt hat.

Christina Schmid, Programm-Managerin Weiterbildung School of Management and Law | Für mich gibt es nicht DAS Alter. Es hat sehr viele Aspekte – positive, aber auch weniger angenehme:  Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich habe die Freiheit, mein Leben selbstständig zu gestalten. Ich kann mich Projekten widmen, für die mir vorher die Zeit fehlte. Ich kann dank meiner Lebenserfahrung vieles gelassener annehmen. Ich lerne, ohne Zeitdruck zu geniessen.

Was auch dazu gehört: Ich muss lernen loszulassen – sei es von lieben Gewohnheiten oder auch von Menschen. Ich muss lernen, körperliche/geistige Einschränkungen zu akzeptieren und damit umzugehen. Ich werde mir der Endlichkeit des Lebens bewusst, was mich nachdenklich stimmt. Ich bin überzeugt, dass mir die vielen schönen Seiten des Alters aufzeigen, dass es sich lohnt, diesen Lebensabschnitt zu geniessen.

Mirco Möckli, Bachelorstudent Bauingenieurwesen | Das Alter bedeutet für mich keinen Zustand, der durch eine Zahl bestimmt wird. Vielmehr wird das Alter durch die Einstellung und die Lebensumstände eines Menschen bestimmt. Die wohl wichtigsten Faktoren, die dazu führen, dass sich Menschen alt fühlen, sind eingeschränkte Mobilität und Einsamkeit. Gerade wir, als zukünftige Architekten und Ingenieure, können mit dem Bau von Gebäuden, die diesen Faktoren gezielt entgegenwirken, die Lebensumstände positiv beeinflussen. Ein Beispiel für so ein Bauwerk steht auf dem Lagerplatz-Areal in Winterthur. Das Gebäude 141 bietet viele altersfreundliche Wohnungen und Gemeinschaftsräume der Genossenschaft «zusammen_h_alt» und wurde gezielt gegen die Vereinsamung im Alter entworfen. Und wir angehenden Bauingenieurinnen und Bauingenieure studieren dort, wo andere altersfreundlich wohnen.

Barbara Schmugge, Leiterin Zentrum Lehre Angewandte Psychologie | Alter ist für mich eine spannende Lebensphase, in der die meisten Wissenschaftlerinnen und Praktiker, die sich aktuell mit ihr beschäftigen, selber noch nicht sind. Dass Beratende und Therapierende jünger sind als ihre Klientinnen und Klienten, stellt eine ganz besondere Konstellation dar. Die Gerontologie ist ein junges Gebiet, ich selber habe vor 30 Jahren die Anfangszeit der klinischen Gerontopsychologie in der Schweiz miterlebt, das Suchen und das Tasten nach Antworten in Theorie und Praxis. Alter – oder Altern, wie wir sagen, um das Prozesshafte zu betonen – bedeutet auch weitläufige entwicklungspsychologische Fragestellungen. Die Entwicklung über die Lebensspanne fokussiert den Menschen über alle seine verschiedenen Altersphasen. 

Livio Gisler, Bacherlorstudent Pflege | Alter ist mehr als eine Zahl oder ein körperlicher Faktor. Für mich bedeutet Alter Lebenserfahrung, Lebensgeschichte und damit geistiger Zuwachs und Reife. Vor meinem Studium und während des Praktikums habe ich in der Langzeitpflege gearbeitet. Und wenn die Bewohnenden aus ihrer Jugend erzählten und wissen wollten, wie das bei mir heute ist, dann stellten wir immer wieder viele Gemeinsamkeiten fest. Früher war eben doch nicht alles anders oder besser.

Leandro Huber, Vorstandsmitglied ALUMNI ZHAW, Absolvent der School of Management and Law | «Man ist nur so alt, wie man sich fühlt», heisst es immer mal wieder. Jeder sträubt sich davor, alt zu werden, und jedes Mittel ist recht, um jung zu bleiben. Ich habe das nie verstanden. Für mich ist alt sein etwas Schönes. Es gibt für mich keinen schöneren Gedanken, als den Enkelkindern beim Spielen im Garten zuzuschauen und auf ein erfülltes und gelungenes Leben zurückzublicken. Und das, obwohl ich selbst noch keine Kinder habe. In meinen Gedanken bin ich stets gesund, hatte ein gutes Leben, und alle sind glücklich. Vermutlich ist das die Essenz meiner romantischen Vorstellung des Altseins. Erfahrungen machen, weiser werden und trotzdem gesund bleiben – hoffen wir, dass es so kommt.

Claudia Gähwiler, Lead Publikationen, Corporate Communications | Seit vielen Jahren gibt es in meinem Wohnhaus im Zürcher Kreis 6 eine Studierenden-WG mit immer wieder wechselnder Zusammensetzung. Im Haus mit nur drei Wohnungen herrscht ein familiäres und lockeres Klima. Es war immer selbstverständlich, dass wir uns alle geduzt haben. Eines Tages wurde ich von einer neuen Mitbewohnerin bei der Begrüssung gesiezt, noch bevor ich mich vorstellen konnte. Ich war perplex und habe mich zum ersten Mal richtig alt gefühlt – dabei war ich damals «erst» Mitte vierzig.

Linda Zehnder, Bachelorstudentin  Pflege | Als ich mein Studium begonnen und die Jahrgänge meiner Mitstudierenden gesehen habe – darunter ganz viel 2000er Jahrgänge –, habe ich mich mit meinen 25 Jahren zum ersten Mal ein bisschen alt gefühlt. Aber Alter ist eben relativ. Das habe ich auch beim Praktikum bei der Spitex festgestellt. Einige ältere Menschen waren noch so aktiv, dass wir immer Termine verabreden mussten, um sie überhaupt anzutreffen, bei anderen war das nicht nötig, weil sie kaum mehr aus dem Haus gingen oder gehen können. Während der Lockdowns waren wir von der Spitex häufig der einzige Kontakt am Tag. Der Gesprächsbedarf der Menschen ist meist gross, und ich höre gerne ihre Lebensgeschichten. 

Daniel Greber, Leiter Institut für Risk & Insurance | Ich werde Ende Januar 2023 bei der ZHAW pensioniert und da kommen einige finanzielle Entscheide zu meiner Pensionskasse und zum Anlageverhalten auf mich zu. Zusätzlich werde ich mir und meinen Angehörigen auch Klarheit geben zu meinem Willen der Patientenverfügung und zur Sterbehilfe, was ich jetzt als zeitgerecht erachte. Ich werde mich somit gezwungenermassen mit meinem Ableben befassen müssen. Allerdings fühle ich mich wie Reinhard Wandtner, welcher äusserte: «Die Kunst besteht darin, jung zu sterben, das aber so spät wie möglich.» Somit bedeutet das Alter für mich ein Dazuzählen von Jahrringen bei hoffentlich guter geistiger und körperlicher Gesundheit. Dies mit der Freiheit, Freude und Neugier, das zu tun, was während der Erwerbstätigkeit zu kurz kam.

Daniela Händler-Schuster, Institut für Pflege  | Respekt vor der Privatsphäre und den persönlichen Gewohnheiten ist etwas, das in unserer individualisierten Welt einen zentralen Stellenwert eingenommen hat. Wir brauchen Ansprechpersonen, denen wir vertrauen, um uns sicher zu fühlen. Wenn man gewohnt ist, alles allein machen zu können, ist es nicht einfach, geeignete Personen zu finden, die einem tatsächlich helfen können. Wege zu Dienstleistern im Alter müssen kurz sein. Eine helle Wohnung wird in der Regel von älteren Menschen bevorzugt, dabei ist eine Barrierefreiheit wichtig. Seine Privatsphäre mit jemandem teilen zu müssen, den man nicht kennt, ist schwer. Normalität ist wichtig. Menschen wollen sich trotz Gebrechen als Ganzes sehen und nicht auf Funktionseinbussen reduziert werden. 

Stefan Spiegelberg, Psychologe und Lehrbeauftragter, Zentrum Klinische Psychologie & Psychotherapie | Wann ich mich das erste Mal alt gefühlt habe, weiss ich nicht mehr; dafür erinnere ich mich sehr gut an eines der letzten Male: Als ich nach einem langen Arbeitstag in den überfüllten Stadtbus einstieg, bot mir ein Jugendlicher seinen Sitzplatz an. Zuerst dachte ich, er mache einen Scherz; die Ernsthaftigkeit in seinem Gesicht sprach aber dagegen. Sprachlos und gekränkt suchte ich das Weite. Einige Zeit später eröffnete mir dann auch noch meine Coiffeuse, dass sie mir die grauen Haare in Zukunft nicht mehr auszupfen werde, da es nun einfach zu viele seien. In diesem Moment fühlte ich mich wirklich alt.

Colin Weidmann, Bachelorstudent Bauingenieurwesen | Für mich ist das «Altern» ein stetiger Prozess, der nicht ab einem bestimmten Punkt im Leben beginnt oder endet. Im Laufe der Zeit durchläuft man verschiedene Situationen, Prozesse und Abschnitte. In meiner Situation als Teilzeitstudent zum Bauingenieur kann ich die Theorie aus dem Studium in der Praxis im Büro anwenden und so meine Erfahrungen in jungen Jahren erweitern. Die Entscheidung, diesen Weg so zu gehen, wie ich es tue, habe ich nicht am Anfang meiner Grundausbildung gefällt. Das Ganze war ein Prozess, der mich über längere Zeit begleitet hat. Auch ich habe mich während dieser Zeit verändert und weiterentwickelt, was wiederum meine Entscheidung beeinflusst hat.

Aufgezeichnet von Patricia Faller

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