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Vermögensverwaltung in der Schweiz: Die Kleinen sind ganz gross

Einen Beitrag zum kontinuierlichen Erfolg und zur zunehmenden Transparenz der Schweizer Vermögensverwaltungsbranche soll die Schweizer Vermögensverwaltungsstudie der Abteilung Banken, Finanzen, Versicherungen der School of Management and Law leisten, die im Herbst erschienen ist. Die Vermögensverwaltung ist ein Eckpfeiler der Finanzdienstleister hierzulande. «Doch trotz ihrer langen Tradition und ihres Erbes scheint die Branche immer noch etwas undurchsichtig und wenig erforscht zu sein», heisst es im Vorwort. Insbesondere fehle ein quantitativer Überblick – eine Art «Branchenverzeichnis». Wealth Management – zu Deutsch Vermögensverwaltung – kann als eine von verschiedenen Instituten angebotene Beratungsdienstleistung für eine anspruchsvolle Kundschaft definiert werden. Spitzenreiter des Vergleichs sind kleinere Banken. Die BZ Bank, Globalance oder die Neue Privatbank (NPB) haben in der Gesamtwertung am besten abgeschnitten. Einige tauchen gleich in mehreren Kategorien im Spitzentrio auf. Um die Leistung zu bewerten und zu vergleichen, definiert die Studie zwölf Kennzahlen, gegliedert in vier Kategorien: Profitabilität, Effizienz, Wachstum und Kapitalausstattung. Der ZHAW Wealth Management Performance Score fasst diese Kennzahlen zu einem Gesamtscore zusammen, wobei jede Kennzahl gleichermassen beiträgt (100 Punkte [Pt.] für die beste Leistung, 0 Punkte für die schlechteste Leistung). Inhalt Patricia Faller; Grafik Patrick Oberholzer

Vorurteile können fatale Folgen haben

Dicke Menschen gelten als undiszipliniert. Zugewanderte werden als krimineller eingeschätzt als Einheimische. Männer werden eher in der Chefrolle gesehen als Frauen. Das menschliche Hirn assoziiert blitzschnell. Manche Zuschreibungen geschehen bewusst, andere unbewusst. «Solche tief verwurzelte Denkmuster beeinflussen unser Verhalten», sagt Ursula Meidert vom Institut für Public Health . Im Gesundheitswesen können Vorurteile fatale Folgen haben. So kommt es vor, dass Patientinnen und Patienten – je nach physischen Merkmalen oder Eigenschaften – unterschiedlich behandelt werden und gesundheitliche Nachteile erleiden. «Das widerspricht dem Grundsatz, dass Personen bei gleichen medizinischen Sachverhalten die gleiche Behandlung erfahren sollten.» Die Soziologin hat sich in den letzten zwei Jahren im Rahmen einer 40-Prozent-Forschungsstelle in das Thema vertieft. Sie kommt zum Schluss, dass sogenannte «unconscious biases» im medizinischen Umfeld weit verbreitet sind. Sie lassen sich bei der Ärzteschaft ebenso nachweisen wie beim Pflegepersonal. Andere medizinische Berufsgruppen sind von der Forschung bislang zwar weniger berücksichtigt worden. Doch die vorhandenen Studien dokumentieren voreingenommenes Denken beispielsweise auch bei Fachpersonen aus Ergotherapie, Physiotherapie und bei Hebammen. «Da sind keine Unterschiede auszumachen.» Solche schnellen Kategorisierungen ersparen dem Gehirn bei wiederkehrenden Entscheidungen Arbeit. Sie geben bei Unsicherheiten Orientierung. Sie dienen gewissermassen als Abkürzung. «Diese Fähigkeit ist wahrscheinlich eine evolutionäre Entwicklung, die helfen sollte, das Überleben zu sichern», sagt Ursula Meidert und fährt fort: «Es ist spannend, welche Macht unbewusste Einstellungen haben. Wir denken, dass wir logisch handeln. Doch die Forschung zeigt deutlich, dass das häufig nicht so ist.» «Wir denken, dass wir logisch handeln. Doch die Forschung zeigt deutlich, dass das häufig nicht so ist.» Ursula Meidert, Institut für Public Health am Departement Gesundheit Zuschreibungen ergeben sich in erster Linie daraus, wie eine Person aussieht, auftritt und kommuniziert. Sie basieren auf Merkmalen wie der Hautfarbe, dem Geschlecht, dem Alter, dem Gewicht oder dem sozioökonomischen Status. «Gewisse Stereotype sind universell», hält Meidert fest. Tatsächlich werden Frauen weltweit anders wahrgenommen als Männer. Sie werden vom Gesundheitspersonal beispielsweise als wehleidiger eingestuft. Sie müssen folglich länger warten, bis ihnen Schmerzmittel verschrieben werden, und erhalten weniger starke Medikamente. Frauen werden seltener zu zusätzlichen Abklärungen aufgeboten als Männer mit denselben Beschwerden. Ihre Leiden werden zudem häufiger psychosomatisch erklärt. Auch die Herkunft eines Menschen kann zu Diskriminierungen führen. Gut belegt sind rassenbedingte Vorurteile in den USA. People of Colour werden in den Vereinigten Staaten weniger aufwendig untersucht und behandelt als weisse Menschen. Sie haben ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe und sterben früher. Solche Benachteiligungen sind auf historische sowie kulturelle Wertungen zurückzuführen. Sie werden durch Sozialisation erlernt. In anderen Weltregionen lassen sich negative Einstellungen gegenüber anderen ethnischen Minderheiten feststellen. In der Schweiz sind beispielsweise Migrantinnen und Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien davon betroffen. «Das medizinische Personal diskriminiert nicht bewusst», betont Ursula Meidert. Je eindeutiger eine Diagnose sei, desto seltener kämen unbewusste Einstellungen zum Tragen. Gehe es zum Beispiel darum, ein künstliches Kniegelenk einzusetzen, spiele die Herkunft einer Person keine Rolle. Anders sei es, wenn Unsicherheit herrsche und beispielsweise die Ursache von Schmerzen nicht klar ausgemacht werden könne. Dann kämen andere Aspekte der Person, die eigentlich nichts mit der Erkrankung zu tun hätten, wie das Geschlecht oder die Herkunft ins Spiel. «Je entscheidender die Kommunikation ist, desto stärker wirkt sich ‘unconscious bias’ aus.» Studien belegen des Weiteren, dass sich eine hohe kognitive Belastung, Zeitdruck und Müdigkeit auswirken. Sie machen Menschen anfälliger dafür, nach erlernten Kategorisierungen zu handeln. «Sich zu hinterfragen und die eigenen Stereotype zu kennen, ist ein erster Schritt zu weniger Diskriminierung.» Ursula Meidert, Institut für Public Health Wer sich mit den eigenen Denkmustern auseinandersetzen will, kann einen Impliziten Assoziationstest (IAT) machen. Im Internet ist eine breite Palette zu finden, die verschiedene Faktoren berücksichtigt. Den Studierenden des Moduls «Gesundheit und Geschlecht» empfiehlt Meidert jeweils, sich mit Geschlechterstereotypen zu befassen. «Sich zu hinterfragen und die eigenen Stereotype zu kennen, ist ein erster Schritt zu weniger Diskriminierung», so die Dozentin. Gesundheitsfachpersonen sollten sich ihren Ausführungen nach möglichst von Fakten leiten lassen. Sie sollten sich für eine Diagnose Zeit nehmen, sich in die Lage des Gegenübers versetzen und sich bei Unsicherheiten mit einer anderen Fachperson austauschen. «So gelangt man zu besseren Einschätzungen.» Die Wissenschaftlerin plädiert dafür, Teams divers zusammenzusetzen. So seien unterschiedliche Prägungen und Perspektiven vertreten. Mitarbeitende könnten sich mit Menschen aus anderen Lebenswelten austauschen und voneinander lernen. «Es werden bessere Entscheidungen getroffen.» Wichtig sei es zudem, dass sich Institutionen in einem Code of Conduct dazu verpflichteten, alle Patientinnen und Patienten gleich zu behandeln. Dies gebe Orientierung. In der Aus- und Weiterbildung sollte das Thema mehr Raum erhalten und das Personal müsse in der Kommunikation mit vulnerablen Gruppen ‒ wie Minderheiten ‒ geschult werden. In einer nächsten Studie will Ursula Meidert untersuchen, wie verbreitet «unconscious bias» beim Gesundheitspersonal in der Schweiz ist. Am Institut für Public Health hat sie bereits angeregt, dass Leistungsnachweise nicht mehr mit dem Namen der Studierenden, sondern mit deren Matrikelnummer gekennzeichnet werden. An einer internen Veranstaltung im Dezember soll weiter darüber diskutiert werden, wo erlernte Stereotypen im Hochschulalltag vorkommen und was man dagegen tun kann. «Jeder hat unbewusste Vorurteile», sagt sie. Entscheidend sei, sich deren bewusst zu werden und einen guten Umgang damit zu finden.» Eveline Rutz

Ein Fitnessprogramm für das Portemonnaie

Finanzielle Sorgen können sich negativ auf andere Lebensaspekte auswirken und sind ein wichtiger Teil des generellen Wohlbefindens und somit auch der Gesundheit eines Menschen. Die School of Management and Law ist in der Studie «Mehr Einkommen, weniger finanzielle Sorgen? Erkenntnisse zum finanziellen Wohlbefinden in der Schweiz» diesem subjektiven Gefühl nachgegangen: Sie hat im Frühjahr rund 1050 Personen in der Deutschschweiz danach gefragt, wie wohl sie sich in finanzieller Hinsicht fühlen. Denn: «Dem finanziellen Wohlbefinden wird aktuell wenig Beachtung geschenkt», sagt Selina Lehner, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wealth & Asset Management. Die Autorschaft definiert dieses finanzielle Wohlbefinden dabei als einen Zustand, «in dem eine Person finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann und sich in Bezug auf die finanzielle Zukunft sicher fühlt». Das finanzielle Wohlbefinden ist laut Studie von mehreren Faktoren abhängig: von Einkommen, Bildung, Wohnsituation und Vermögen. Finanziell wohl oder sehr wohl fühlt sich, wer viel verdient, Vermögen angespart hat, über eine höhere Bildung verfügt und Wohneigentümerin oder -eigentümer ist. Der wichtigste Faktor sei das Einkommen, denn es sei auch ein Bindeglied zwischen den anderen Faktoren, so die Autorschaft: Ein hohes Einkommen führt in der Regel zu mehr Haushaltsvermögen und zu einer besseren Wohnsituation. Und ist mit höherer Bildung gekoppelt. Gut 22 Prozent der Befragten mit einem Einkommen bis 4000 Franken monatlich bezeichnen ihr finanzielles Wohlbefinden als hoch oder sehr hoch – bei Befragten ab 9000 Franken Einkommen sind es 72 Prozent. Seit Jahren hoch ist die Sparbereitschaft: 81 Prozent der Schweizer Bevölkerung sparen, insbesondere die junge Generation sowie vollzeitbeschäftigte Personen. «Geld allein macht nicht glücklich – schadet aber auch nicht. Es trägt sicher dazu bei, den Alltag sorgenfreier bestreiten zu können.» Selina Lehner, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der School of Management and Law Doch eine Person kann ihr finanzielles Wohlbefinden beeinflussen: «Es zeigt sich, dass das finanzielle Wohlbefinden auch mit Disziplin im Spar- und Planungsverhalten sowie einem besseren Finanzwissen erreicht werden kann», so Projektleiterin Lehner. Auch wenn die Ausgangslage bei tiefem Einkommen und wenig Vermögen viel schwieriger ist. Der Weg zum finanziellen Wohlbefinden sei wie ein Sportprogramm oder eine Diät für das körperliche Wohlbefinden. Für beide braucht es Ausdauer und Selbstbeherrschung, und ein Erfolg zeigt sich nicht von heute auf morgen. Beim finanziellen Fitnessprogramm werden Einkommen, Absicherung, Vermögensaufbau und Vermögensmanagement unter die Lupe genommen: Einkommen: Sich einen Überblick über die finanzielle Lage verschaffen, Einnahmen und Ausgaben im Griff haben, das eigene Konsumverhalten reflektieren oder einen Sparplan aufstellen. Gesteigert werden kann das Einkommen zum Beispiel über Aus- und Weiterbildung. Absicherung: Risiken des Lebens wie Krankheit oder Scheidung abfedern, zum Beispiel über Versicherungen, sodass ein finanzieller Schock nicht zu einem existenziellen Problem führt. Vermögensaufbau: Bleibt Einkommen am Monatsende übrig, so kann man Vermögen aufbauen in Form von Sparguthaben oder Anlagen. Vermögensmanagement: Mit professioneller Finanzplanung das Vermögen optimieren und an den Nachlass denken. Doch so wie das regelmässige Sporttreiben als anstrengend empfunden wird, werden Finanzen oft als langweilig und kompliziert angesehen. Nicht hilfreich ist auch ein weiteres Ergebnis der Studie: Finanzen sind bei Schweizerinnen und Schweizern immer noch ein Tabuthema. Über Geld spricht man nicht gern. Weil dieses finanzielle Wohlbefinden aber eine hohe Bedeutung für die Gesundheit eines Menschen insgesamt hat und auch gesellschaftlich relevant ist, empfehlen die Autorin und die Autoren auch Massnahmen auf den Ebenen Arbeitgeber und Staat: zum Beispiel als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements in einem Unternehmen oder indem Finanzwissen noch mehr in den obligatorischen Schulunterricht eingebunden wird. Bleibt die immerwährende Frage: Macht Geld also glücklich? Selina Lehner dazu: «Geld allein macht nicht glücklich – es schadet aber auch nicht. Es trägt sicher dazu bei, finanzielle Ängste zu reduzieren und den Alltag sorgenfreier bestreiten zu können.» Sibylle Veigl

ZHAW-Forschende bauen weltweit  stärkste Neutronenquelle mit auf

2014 startete der Bau der European Spallation Source (ESS) im schwedischen Lund. Die Forschungseinrichtung ist ein Konsortium für eine europäische Forschungsinfrastruktur (ERIC) , dem neben Schweden und der Schweiz elf weitere europäische Länder angehören. Aus der Schweiz ist neben der ZHAW auch das Paul Scherrer Institut (PSI) massgeblich am Aufbau des ESS beteiligt. 2025 soll die Grossforschungsanlage zum ersten Mal Spallationsneutronen generieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen unterschiedlichen Forschungsbereichen versprechen sich durch den sehr intensiven und gepulsten Neutronenstrahl eine effizientere Erforschung von Materialeigenschaften. Die Anwendungen reichen von der Optimierung von Festplatten über die Untersuchung von Strukturen im Quantencomputing bis hin zur Weiterentwicklung von Solarzellen und zur Aufschlüsselung von Molekülstrukturen. «Die Neutronen-Physik ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die etwas über die Materialstruktur erfahren wollen, sehr interessant. Neutronen durchdringen dichtere Materialien besser als zum Beispiel Röntgenstrahlen. Dadurch ermöglichen sie die Untersuchung der inneren Strukturen von Objekten», erklärt Christian Hilbes . Der ZHAW-Forscher ist stellvertretender Leiter des Instituts für Angewandte Mathematik und Physik (IAMP) und forscht im Bereich sicherheitskritische Systeme. «Unsere Aufgabe beim Aufbau der ESS bestand darin, die Konzepte für das Machine-Protection-System zu entwickeln sowie auch konkrete Teilsysteme davon zu realisieren. Zudem haben wir die ESS bei der Entwicklung verschiedener Personnel-Safety-Systeme unterstützt», sagt Hilbes. Der 600 Meter lange Protonenbeschleuniger sowie die daran anschliessende, rotierende Neutronenquelle wurden eigens für die ESS entwickelt. Viele der Komponenten des Beschleunigers sind aufwendig realisierte Einzelanfertigungen. Wenn der Strahl Eigenschaften wie Ausdehnung oder Richtung stark ändert, können die Protonen diese Komponenten treffen, die daraufhin reagieren, etwa mit einem schnellen Alterungsprozess. Bei einer Fehlleitung des Strahls kann sogar ein Loch im Strahlrohr entstehen. «Die Folgen davon sind Schäden, die unter Umständen eine lange Abschaltung der Anlage nach sich ziehen können, was auf jeden Fall vermieden werden sollte», erklärt Christian Hilbes. Das Machine-Protection-System hat die Aufgabe zu reagieren, bevor es zu einem Schaden an der Anlage kommt. Dazu überwacht das System unzählige Parameter, die entlang des ganzen Beschleunigers gemessen werden. Überschreiten die Parameter festgelegte Toleranzen, wird innerhalb kürzester Zeit eine Strahlabschaltung durchgeführt. Die Herausforderung für das Team der ZHAW, das aus zehn Forschenden des IAMP bestand, war, ein Konzept für die ESS zu entwickeln, wie das Machine-Protection-System mit all seinen Subsystemen aufgebaut werden soll. «Hier haben wir die ESS von Beginn an mit unserem breiten Know-how unterstützt», sagt Christian Hilbes. Auf einige der Ereignisse, die am Beschleuniger auftreten können, muss extrem schnell reagiert werden. Für diese Kategorie von Ereignissen hat das ZHAW-Team das sogenannte Fast-Beam-Interlock-System (FBIS) entwickelt. «Die sehr spezifischen Anforderungen an das FBIS hatten zur Folge, dass dieses System von Grund auf entwickelt werden musste. «Es gab kein kommerziell erhältliches System, das die Anforderungen erfüllt hätte; lediglich technische Vorbilder an anderen Beschleunigern, auf denen aufgebaut werden konnte», ordnet Hilbes ein. «Das FBIS muss Innerhalb von einigen 10 bis 100 Mikrosekunden reagieren, und dies während 24 Stunden am Tag, möglichst ohne Fehlabschaltungen zu generieren», erklärt Martin Rejzek, stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Sicherheitskritische Systeme und beim ESS-Projekt zuständig für die Spezifikation und Entwicklung des kompletten FBIS und für dessen Integration in die ESS-Architektur. Auch an der Auslegung, Realisierung und bei der Nachweisführung verschiedener Personnel-Safety-Systeme der ESS war das Team der ZHAW massgeblich beteiligt. «Da es um Personenschutz geht, primär um den Schutz vor Strahlung, müssen für diesen Bereich sehr strenge Vorgaben der Behörden eingehalten werden», erklärt Christian Hilbes. Dazu gehören Freigabe-Regelungen, etwa zur Frage, wann sich eine Person in welchem Bereich aufhalten darf. Die ZHAW hat hier die ESS beim Konzept, der Entwicklung sowie bei der Validierung verschiedener Personnel-Safety-Systeme unterstützt. Befasst hat sich damit von ZHAW-Seite primär Joanna Weng, die grosse Expertise auf dem Gebiet der Bewertung von funktionaler Sicherheit besitzt. David Bäuerle

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